Durch TikTok und Co. radikalisiert?
Studie von Matthias Quendt und Christian Stein über den Einfluss der Social-Media-Nutzung auf rechtsextreme Einstellungen junger Erwachsener in Deutschland
Über die notwendige Besinnung auf das Erziehen und Unterrichten
Studie von Matthias Quendt und Christian Stein über den Einfluss der Social-Media-Nutzung auf rechtsextreme Einstellungen junger Erwachsener in Deutschland
Der oberste Schulleiter der Schweiz, Thomas Minder, fordert die Abschaffung von Gymnasialprüfungen und frühen Selektionen, ja des sogenannten Langzeitgymnasiums generell. Er stellt damit ein zentrales Element der schulischen Lernleistungslogik in Frage. Von Carl Bossard
Buchempfehlung: Helmwart Hierdeis & Achim Würker (Hg.) (2026) Schule und Individualisierung. Zwischen Selbstentfaltung und Optimierungsdruck. Mit Beiträgen von Stine Albers, Günther Bittner, Helmwart Hierdeis, Ralf Lankau und Achim Würker.
Bundesbildungsministerin Karin Prien fordert im Podcast Table.Today (3.4.2026), dass Kinderärzte junge Eltern direkt nach der Geburt über die Risiken der Nutzung von Smartphones aufklären.
Längst haben wir uns daran gewöhnt. Ohne Handys und Co geht nichts mehr. Ob auf dem Heimweg, in der U-Bahn, im Wartezimmer beim Arzt, im Lehrerzimmer, beim Spaziergang, Handys belästigen mit unnötig lauter Geräuschkulisse, entbehrlichen Informationen und unfreiwilliger Teilnahme an Minifilmchen. Von Eva Maria Wehrheim, in FLZ Nr. 01-2026, Jahrgang 48, März 2026, S. 6
Alternativlos – ein grosses Wort für eine kleine Gewissheit. Es verspricht Klarheit, wo in Wirklichkeit Ambivalenz herrscht. Diese Sehnsucht nach Eindeutigkeit prägt auch das Bildungswesen. Doch Bildung beginnt dort, wo Eindeutigkeit endet. Von Carl Bossard
KI-Chatbots erhöhen riskanten Medienkonsum. Unter dem Titel „Falsche Freunde“ hat die DAK-Gesundheit in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) die DAK-Mediensuchtstudie des UKE als Längsschnittuntersuchung publiziert.
Immer mehr Texte werden in «leichter Sprache» angeboten – von Behördeninformationen bis zu Klassikern der Literatur. Die Absicht ist ehrenwert: möglichst viele Menschen sollen verstehen, was geschrieben steht. Doch die Vereinfachung wirft eine grundsätzliche Frage auf: Was geht verloren, wenn Sprache nur noch leicht sein soll? Von Carl Bossard
Stellungnahme der Wissenschaftlichen Fachgesellschaft und Verbänden der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Download als PDF.
Nach der SPD (Positionspapier vom 16.2.2026) beschließt auch der CDU-Parteitag (Februar 2026, Stuttgart) einschneidende Social-Media Regelungen. Peter Hensinger (diagnose funk) fasst die Entwicklung in seinem Beitrag zusammen. Denn nur noch Rechtspopulisten (AFD, CSU/Söder) und Die Linke verkürzen den notwendigen Kinder- und Jugendschutz gegen die kommerzielle Ausbeutung durch Tech-Konzerne auf eine Verbotsdebatte. (rl)