Vier Videos zu Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz, Schule und Lernen

Die Professoren Klaus Zierer, Joachim Bauer, Ralf Lankau und Zaid Mahayni analysieren in ihren Büchern und Vorträgen, in welche Sackgassen die Digitalisierung die Bildungspolitik führt und wie sie Kinder und Jugendliche schädigt. In diesen Videos formulieren sie ihre Kritik und zeigen Alternativen auf.

Ziad Mahayni (I): Mensch-Sein im Zeitalter Künstlicher Intelligenz

Der Philosoph Ziad Mahayni legt mit seinem Buch „Mensch-Sein im Zeitalter Künstlicher Intelligenz“ eine tiefgreifende Analyse unserer Zeitenwende vor. Nicht nur die Bildung, alle Lebensbereiche krempeln die Digitalisierung und Künstliche Intelligenz um. Von Peter Hensinger

Ziad Mahayni (II): KI in der Schule verändert das Leben, das Denken und das Lernen …

… wenn man sich von Tech-Monopolen und Software entmündigen lässt. Der Karlsruher Professor für Angewandte Ethik, Dr. phil. Ziad Mahayni, hat eine scharfe Kritik „Wozu lernen, wenn KI schon alles weiß?“ an der Einführung von KI im Bildungswesen publiziert. Von Peter Hensinger

OECD bestimmt Unterrichtsinhalte zu KI …

… und liefert auch gleich das Unterrichtsmaterial. Wer wissen will, wie ungeniert Wirtschaftsunternehmen Einfluss nehmen auf Bildungseinrichtungen weltweit, sollte einen Blick auf die Lobbyarbeit der OECD werfen. Diese Wirtschaftsorganisation bestimmt zunehmend, was unterrichtet wird, weil es in den von ihnen inszenierten PISA-Tests abgeprüft wird. Dazu gehört ab 2029 die sogenannte „Künstliche Intelligenz“ (KI), obwohl sich schon heute in immer mehr Studien zeigt, dass KI in Schulen mehr schadet als nutzt.

Mehr Ressourcen?

«Mehr Ressourcen» ist zur Standardantwort geworden, wenn die Schweizer Schule an ihre Grenzen stösst. Die neue Studie zur integrativen Schule liefert dafür gewichtige Gründe. Doch Ressourcen sind Mittel, kein pädagogisches Konzept. Die entscheidenden Fragen werden nicht gestellt: Was bewirken die Reformen im Unterricht? Helfen sie dem Kind, besser zu lernen? Von Von Carl Bossard

Kinderärzte fordern harte Regeln gegen Social Media

Deutschlands Kinder- und Jugendärzte fordern zum Schutz Jugendlicher „harte Regeln“ gegen soziale Medien. Interview mit Jakob Maske, Sprecher des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in: Neue Osnabrücker Zeitung vom 08.08.2026 (u.a.)

Warum Freiheit Halt braucht

Zum Schulstart richtet sich der Blick auf neue Kompetenzen, digitale Möglichkeiten und die Anforderungen der veränderten Welt. Doch bevor Kinder selbstständig denken, urteilen und Verantwortung übernehmen können, brauchen sie etwas Grundlegenderes: Halt. Freiheit wächst aus Erfahrung, Begleitung und Vertrauen. Von Carl Bossard

„Gesund und medienfit – Medienmündigkeit vereint Schutz, Befähigung und Teilhabe für Kinder“.

Freiburg: Tagung 25. 9. 2026 und 26. 9. 2026. Tagung anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des von den BKK (Betriebskrankenkassen) geförderten Präventionsprogramms „ECHT DABEI – gesund aufwachen im digitalen Zeitalter am 25. 9. 2026 (Fachtag) und 26. 9. 2026 (Fortbildungstag).

Weitere Millionenstrafe gegen Meta wg. Kindesgefährdung

Ein Gericht im US-Bundesstaat New Mexico hat den Facebook-Mutterkonzern Meta aufgrund mangelnden Kinderschutzes zur Zahlung von 567 Millionen Dollar verurteilt. Das Unternehmen wurde bereits im im März 2026 zu einer zivilrechtlichen Strafe von 375 Millionen Dollar verurteilt, weil Geschworene entschieden hatten, dass Meta wissentlich die psychische Gesundheit von Kindern geschädigt und Informationen über sexuelle Ausbeutung von Kindern auf seinen Plattformen verschwiegen habe.

Frühe Nutzung sozial nur genannter Medien mindert Schulleistung

Eine Studie mit über 5000 Schülern bestätigt (einmal mehr), was „an sich“ jeder weiß: Wer seine Zeit auf Zeitfressern wie TikTok, Instagram und Co. vertrödelt, kann in dieser Zeit nichts Sinnvolles tun, Lernen zum Beispiel, Sport treiben oder mit anderen spielen. Bekannt als Zeitverdrängungsthese zeigt die italienische Studie Minderleistungen in Schulfächern als Folge der Bildschirmzeiten nach.