Themenheft „Kinder und digitale Medien“
Monatszeitschrift Kinderheilkunde, Themenheft „Kinder und digitale Medien“ mit medienspezifischen Beiträgen (Springer Medizin, Volume 172, Issue 10
October 2024)
Über die notwendige Besinnung auf das Erziehen und Unterrichten
Monatszeitschrift Kinderheilkunde, Themenheft „Kinder und digitale Medien“ mit medienspezifischen Beiträgen (Springer Medizin, Volume 172, Issue 10
October 2024)
Was weiß die Wissenschaft über Kinder und digitale Medien? Pressemitteilung von diagnose:funk zum Weltkindertag am 20.9.2024 und die aktuelle Broschüre: Überblick Nr. 7 „Kinder und digitale Medien – Eine pädagogische Herausforderung!“
Der Bildungsausschuss des britischen Unterhauses, ‚House of Commons‘ (HoC), hat am 23. Mai 2024 seinen vierten Bericht der Sitzungsperiode 2023-24 veröffentlicht. Darin analysiert die Kommission Auswirkungen von Bildschirmzeiten auf Bildung und Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren und formulieren konkrete Empfehlungen für Schulträger, Eltern und den Gesetzgeber.
Je weniger Ahnung jemand von Technik hat, desto größer ist die Begeisterungsfähigkeit. Diese Beobachtung machte bereits der Computerpionier Joseph Weizenbaum, als er 1966 den ersten ChatBot Eliza publizierte. Begeisterung ohne Fach- und Sachkenntnis zeigt auch die Fraktion der Grünen im Landtag von Baden-Württemberg mit ihrem Fraktionsvorsitzenden Andreas Schwarz bei der unreflektierten Forderung nach KI-Einsatz an Schulen. Von Ralf Lankau
„Wenn Sie wollen, dass Ihre Kinder intelligent sind, lesen Sie ihnen Märchen vor. Wenn Sie wollen, dass sie intelligenter werden, lesen Sie ihnen mehr Märchen vor.“ Dieses Zitat wird Albert Einstein zugeschrieben und zeigt ein humanes Verständnis von Bildungs- und Entwicklungsprozesses. Die heute übliche Fixierung auf digitale Endgeräte und Bildschirmmedien schon in der Kita verweist hingegen auf ein technizistisches und utilitaristisches Verständnis von Lernprozessen. Statt Schulen mit Tablets zu fluten sollte man den Papstbrief lesen und das Geld in Bücher und Literatur investieren.
Wer bislang noch Illusionen gehabt haben sollte über das Vorgehen der IT-Monopole aus dem Silicon Valley und deren Umgang mit Nutzerdaten oder Mitbewerbern, sollte den Vortrag von Eric Schmidt an der Stanford Business School hören oder lesen. Da Schmidt glaubte, dass es sich um eine interne Veranstaltung handelt, sprach er ungewohnt offen über Akteure, StartUps und den internationalen Wettbewerb. Von Ralf Lankau
«Stirbt die Handschrift aus?», fragte Raffael Schuppisser in der Schweiz am Wochenende. Droht eine Kulturtechnik zu verschwinden? Still und leise durch die Hintertüre. Fakt ist: Immer mehr Menschen verzichten auf Papier und Stift. Und immer weniger Schüler, heisst es, schreiben souverän von Hand. Gastkommentar von Carl Bossard, in: CH Media, 22.8.2024.
Stift und Papier werden zunehmend von digitale Geräten verdrängt, auch in deutschen Schulen. Eine norwegische Studie belegt nun, dass das Schreiben mit der Hand Gehirnregionen stärker vernetzt und die Lernfähigkeit verbessert. Daher seien den Schülerinnen und Schülern mehr handschriftliche Aktivitäten zu vermitteln.
Smartphone-Verbot an Schulen: Sinnvoll, vor allem mit pädagogischer Begleitung. Pressemitteilung des Lehrstuhls für Pädagogik der Universität Augsburg zur Studie von Tobias Böttger und Univ.-Prof. Dr. Klaus Zierer, Ordinarius für Schulpädagogik, Universität Augsburg
Interview von Nadja Pastega mit dem Erziehungswissenschaftler Roland Reichenbach zum Schulanfang. Reichenbach von der Universität Zürich erklärt, warum man die Hausaufgaben nicht streichen soll und die Abschaffung von Noten keine gute Idee ist. Und welchen Sinn das Auswendiglernen hat. In: SonntagsZeitung vom 18.08.2024. Mit Dank für die Freigabe zur Übernahme des Interviews.