Regeln für „Social Media“ als Kinder- und Jugendschutz

Endlich wird auch in Deutschland parteiübergreifend über die notwendige Einschränkung und Regulierung von „Social Media“ debattiert. Das Ziel sind verbindliche Regeln für digitale und netzbasierten Medien für Minderjährige, wie es für alle anderen Medien Praxis ist.

Das digitale Korsett oder: Über Wissen, Bildung und Künstliche Intelligenz

Da ist sie auch im Bildungsbereich angekommen: Die (generative) Künstliche Intelligenz (KI), der Heilsbringer mit dessen Hilfe endlich alle Probleme rund um Lernen und Wissenserwerb gelöst werden können: schnell, effizient und ohne großen geistigen Aufwand! Denn: „Es geht darum, das Lernen persönlicher und effektiver zu gestalten, Lehrkräfte zu entlasten und den Verwaltungsaufwand zu reduzieren.“ Personalisierte Lernansätze verbessern die Lernergebnisse und KI-generierte maßgeschneiderte Lernpläne unterstützen den Einzelnen optimal. Von Birgit Spies

Wenn «modern» zur Leerformel wird

Im Vorfeld von kantonal-schweizerischen Parlamentswahlen wie aktuell in Zürich lohnt sich ein Blick auf bildungspolitische Verheissungen. Rasch zeigt sich ein vertrautes Vokabular: Modern müsse Bildung sein, innovativ der Unterricht, heisst es allüberall. Modernität fungiert als Gütesiegel – nicht als pädagogische Kategorie. Von Carl Bossard.

Eine außergewöhnliche Allianz

„“Wir“, das sind elf Personen aus Landesinstituten und aus der Wissenschaft, die mit der Unterstützung der Bertelsmann Stiftung die nachfolgenden Empfehlungen entwickelt haben“, heißt es in den „Empfehlungen für eine veränderte Lern- und Prüfungskultur“ vom Juni 2025. Von Peter Hensinger (diagnose funk)

Social Media erst ab 16: Die juristisch relevanten Argumente

In Australien gilt seit dem 10. Dezember 2025 das weltweit erste Verbot für kommerzielle Social-Media-Angebote für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. Erst ab diesem Alter dürfen Dienste wie Facebook, Instagram & Co. genutzt werden. (1). Der entscheidende Schachzug der australischen Regierung: Die Anbieter selbst müssen die Altersabfrage organisieren und sicher stellen, dass geltende Rechtsnormen eingehalten werden.

Warum Australiens Social-Media-Verbot richtig ist

Australien wagt einen Schritt, den Deutschland bislang scheut: Ein konsequentes Verbot sozial sich nur nennender Medien für Kinder und Jugendliche. Das Gesetz trat am 10. Dezember 2025 in Kraft und verbietet Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren die Nutzung bestimmter Social-Media-Plattformen wie Instagram, TikTok und Snapchat. Von Peter Hensinger

EU-Parlament: Social Media Zugang erst ab 16 Jahren

Brüssel, 20.11.2025. Soziale Medien wie Tiktok, YouTube, Instagram sollten nach Ansicht des EU-Parlaments erst ab 16 Jahren erlaubt sein. Mit großer Mehrheit stimmten die Abgeordneten für die Forderung nach einem entsprechenden EU-weiten Mindestalter. 13- bis 16-Jährigen solle der Zugang nur mit Zustimmung der Eltern möglich sein, heißt es in einer Mitteilung des Parlaments.

Wer hat die Definitionsmacht über die Schulen übernommen?

Was in der Schule gelehrt und wie unterrichtet wird, bestimmt inzwischen ein kleiner Bildungszirkel: bürokratisch abgeschottet, akademisch abgehoben und weitgehend abgekoppelt von der Schulwirklichkeit. Für die Lehrer, Schüler, Eltern sowie die Wirtschaft und Gesellschaft sind die Folgen verheerend. Interview von Beat Schaller mit Carl Bossard vom 10. November 2025 (sichtweisenschweiz.ch)

Hilfeschrei der Wissenschaft gegen systematischen Betrug durch KI

Immer mehr KI-generierte Bücher, Podcasts, Websites und Videos verändern die Wahrnehmung der User und den öffentlichen Diskurs. Auch die Wissenschaft wird durch Hunderttausende von gefälschten Studien in ihrem Kern – der Suche nach validen, beleg- und prüfbaren Aussagen – diskreditiert. Mit der Stockholm Declaration versucht eine Gruppe von Forschern, den organisierten Wissenschaftsbetrug zu stoppen.