Die Päpste und die KI

Positionen der Katholischen Kirche zur Künstlichen Intelligenz. Von Andreas Büsch. Erschienen in: RUplus – Magazin für den Religionsunterricht, 27. April 2026 (reliplus.de) des Bistums Mainz

Wenn Alarmglocken stumm bleiben

Ein Aushilfslehrer schildert im Schweizer Monat verstörende Erfahrungen aus dem Schulalltag: schwierige Klassen, erschöpfte Lehrkräfte, eine Pädagogik auf der Flucht vor Autorität. Erstaunlich ist nicht nur der Bericht. Erstaunlich ist vor allem das Schweigen darauf. Von Carl Bossard.

Fake-Studie zu ChatGPT-Vorteilen im Unterricht (zurückgezogen von Springer Nature)

Springer Nature zieht eine Meta-Analyse zurück, die große Lerneffekte durch ChatGPT belegen sollte. Der Grund: Die Studie sei wissenschaftlich nicht haltbar, der Herausgeber habe Bedenken hinsichtlich der Unstimmigkeiten in der Metaanalyse und die methodischen Probleme würden das Vertrauen in die Validität der Analyse und der darauf basierenden Schlussfolgerungen untergraben.

Fortschritt wohin?

Künstliche Intelligenz stellt Effizienz- und Machtfragen neu. Von Klaus Meier
Zuerst erschienen in Lunapark21 – zeitschrift zur kritik der globalen ökonomie, Heft 68 (Frühjahr 2026) mit dem spezial Mustererkennung: KI, Technik, Herrschaft.

Künstliche Intelligenz oder natürliche Resilienz?

Smartphones, Avatare und Lernroboter im Unterricht: Eine gute Idee? Vortrag und Diskussion (online). Gesprächskreis Bildungspolitik in der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Montag, 20. April 2026, 18:00 Uhr (online).

Vom Verlust geschützter Räume:

Längst haben wir uns daran gewöhnt. Ohne Handys und Co geht nichts mehr. Ob auf dem Heimweg, in der U-Bahn, im Wartezimmer beim Arzt, im Lehrerzimmer, beim Spaziergang, Handys belästigen mit unnötig lauter Geräuschkulisse, entbehrlichen Informationen und unfreiwilliger Teilnahme an Minifilmchen. Von Eva Maria Wehrheim, in FLZ Nr. 01-2026, Jahrgang 48, März 2026, S. 6

Sprache als Bildungsaufgabe der Demokratie

Immer mehr Texte werden in «leichter Sprache» angeboten – von Behördeninformationen bis zu Klassikern der Literatur. Die Absicht ist ehrenwert: möglichst viele Menschen sollen verstehen, was geschrieben steht. Doch die Vereinfachung wirft eine grundsätzliche Frage auf: Was geht verloren, wenn Sprache nur noch leicht sein soll? Von Carl Bossard