Das Panopticon ermöglicht die gleichzeitige Überwachung vieler Menschen durch wenige Überwacher, die selbst nicht zu sehen sind und daher nicht einmal anwesend sein müssen. Das Panopticons dient hier als Metapher für die digitale Überwachung und Steuerung von Menschen durch die Anbieter der Plattformökonomie. Von Ralf Lankau, in: „Bildung und digitaler Kapitalismus“, hrsg. von Valentin Dander et.al., Dezember 2024, S. 214-225
Demokraten nennen ihren Namen und zeigen ihr ein Gesicht
Warum Klarnamen im Web für den demokratischen Diskurs notwendig sind.
Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, plädiert für Klarnamen im Netz aus, So könnten Hass und Hetze eingedämmt, die Diskurskultur im Netz rationaler gestaltet, das Netz „entgiftet“ werden. Sofort kommt Widerspruch aus Internet-Community und Presse – als sei Meinungsfreiheit an das Recht auf Anonymität gekoppelt oder man müsse in sozial nur genannten Medien aktiv sein, um diese zu kritisieren. Eine Gegenrede.