Nutzung digitaler Medien und psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen
Stellungnahme der Wissenschaftlichen Fachgesellschaft und Verbänden der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Download als PDF.
Über die notwendige Besinnung auf das Erziehen und Unterrichten
Das Projekt „Die pädagogische Wende“ dient der Rückbesinnung auf das Erziehen und Unterrichten als Kernaufgabe pädagogischer Arbeit. Das Miteinander in der Schule als Sozial- und Schutzraum und das dialogischeMiteinander von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften in der Klassengemeinschaft ist der Mitelpnkt gelingenden Lehrens und Lernens.
Stellungnahme der Wissenschaftlichen Fachgesellschaft und Verbänden der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Download als PDF.
Nach der SPD (Positionspapier vom 16.2.2026) beschließt auch der CDU-Parteitag (Februar 2026, Stuttgart) einschneidende Social-Media Regelungen. Peter Hensinger (diagnose funk) fasst die Entwicklung in seinem Beitrag zusammen. Denn nur noch Rechtspopulisten (AFD, CSU/Söder) und Die Linke verkürzen den notwendigen Kinder- und Jugendschutz gegen die kommerzielle Ausbeutung durch Tech-Konzerne auf eine Verbotsdebatte. (rl)
Seit November 2022 sind Apps der „generativen Künstlichen Intelligenz“ (genAI) auf dem Markt. Wie nicht anders zu erwarten, fordern Anbieter, Wirtschaftsverbände und die üblichen Stiftungen den KI-Einsatz in Schulen und Bildungseinrichtungen, begleitet von den üblichen Digitalenthusiasten, Influencer und „Bildungsaktivisten“. Dumm nur, dass man wenig lernt, wenn man diese „Bullshit Generatoren“ (Stallmann, 2026) im Unterricht und (Hoch)Schulen einsetzt statt sich selbst etwas zu erarbeiten.
Auf dem Weg zur Konditionierungsanstalt in einer Schule ohne Lehrer. Prof. Dr. Ralf Lankau im Gespräch mit Peter Hensinger
Warum beim Schreiben von Leitartikeln logisches Denken helfen würde. Im Spiegel vom 29.10.2025 titelt Armin Himmelrath, Künstliche Intelligenz (KI) gehöre nicht nur als Thema, sondern als technisches Hilfsmittel ins Abitur. Analoge Klausuren seien ein Irrweg. Die Argumentation ist so technikdeterministisch wie in der Sache falsch. Replik auf einen Spiegel-Leitartikel. Von Ralf Lankau
Wie KI und Bots die Welt retten (sollen) – und was der Haken an der Sache ist. in: Schäffer, B., Lieder, F.R. (Hrsg.) Maschinen wie wir? (Springer Gabler, Wiesbaden)
«Vor lauter Reformen und Integration ging vergessen, worum es in der Schule geht: ums Lernen» Sinkende Deutsch-Noten, Angst vor Mathematik: Was ist los in den Schulen? Pädagogikexperte Carl Bossard findet im Interview mit Alexandra Kedves vom Tages-Anzeiger (CH), es werde zu wenig geübt – und fordert einen effektiveren Unterricht. Publiziert in: Tages-Anzeiger online: 27.08.2025, S. 22
Die neue Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) hat das Schädigungspotential von Smartphones, Tablets und Social Media für Kinder und Jugendliche erkannt und lässt Regelungen für Verbote erarbeiten. Ausgerechnet der Präsident des Lehrerverbandes Stefan Düll protestiert dagegen mit einer unqualifizierten Erklärung. Das Bündnis für humane Bildung kritisiert in einer Stellungnahme diesen unqualifizierten Alleingang.
Stuttgart investiert 39 Millionen Euro in die Digitalisierung von KiTas und Schulen. Während weltweit immer mehr Länder die Digitalisierung rückgängig machen, bezeichnet das Amtsblatt dies als Innovationsschub. 3-teilige Artikelserie von Peter Hensinger (SÖS).
oder: Von „digital first“ über „digital only“ zur technizistischen Demokratur
Der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD vom 9. April 2025 liest sich im Kapitel 2.3 zur Digitalisierung wie die Erfüllung des Wunschzettels der IT-Wirtschaft und ihrer Lobbyverbände. Aus „digital first“ wird sogar „digital only“. Dabei hatte Bundespräsident Steinmeier schon 2019 gemahnt: „Nicht um die Digitalisierung der Demokratie müssen wir uns zuallererst kümmern, sondern um die Demokratisierung des Digitalen!“ Wir müssen über ethische und soziale Folgen der Technik diskutieren und die Frage beantworten, für was man Computersysteme einsetzen darf – und für was nicht. Nicht das technisch Machbare, das zu Verantwortende muss der Maßstab sein. Daher gilt für den Koalitionsvertrag: Die Hausaufgaben sind noch nicht gemacht. Von Ralf Lankau.