Falsche Freunde?!

KI-Chatbots erhöhen riskanten Medienkonsum. Unter dem Titel „Falsche Freunde“ hat die DAK-Gesundheit in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) die DAK-Mediensuchtstudie des UKE als Längsschnittuntersuchung publiziert.

frei statt smart

Die Welt wird digitalisiert. Und dabei gerät oft in Vergessen­heit, dass all die Technik nur Mittel zu einem Zweck sein soll – und dieser Zweck ist der Mensch. Die Initiative „frei statt smart“ soll nüchterne Informationen zum aktuellen Stand der Digitalisierung bieten, auf ihre Probleme aufmerksam machen und vor allem alle verbinden, die ein ähnliches Unwohlsein verspüren.

Bildungsforscher warnt vor falsch verstandener Individualisierung des Lernens

Der australische Bildungsforscher John Hattie, weltweit bekannt durch sein Metastudien zur empirischen BIldungsforschung und Publkikationen (Visible Learning) warnt vor falsch verstandener Individualisierung des Lernens. (Dt. Schulportal, 27.10.2025)

Future Foundation: 10 Regeln für die digitale Welt

Eine Gruppen von 16 deutschsprachigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben „10 Regeln für eine digitale Welt“ formuliert, um Individuen, Organisationen und Institutionen an die gemeinsame Verantwortung für einen demokratischen Umgang mit und einen humanen Einsatz von Digitaltechniken zu erinnern.

Übersichtsarbeit: Medienkonsum im Vorschulalter

Risiko von Autismus und Entwicklungsstörungen. Zitierweise: Kamp-Becker I, Poustka L: Media consumption by preschool children: The risk of autism and developmental disorders. Dtsch Arztebl Int 2025; 122: 433–8. DOI: 10.3238/arztebl.m2025.0087

Kindergesundheit stärken durch Zugangsbeschränkungen zu Smartphones und Netzdiensten

Eine Studie von Forscherinnen und Forschern des Sapien Labs zur psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zeigt, dass der Besitz eines Smartphones vor dem 13. Lebensjahr zu schlechterer psychischer Gesundheit und schlechterem Wohlbefinden im jungen Erwachsenenalter führt.

Social Media Apps: Die Alcopops der IT-Wirtschaft

Die Konsumgüterindustrie hat ein großes Interesse, Kinder und Jugendliche möglichst früh an ihre Produkte heranzuführen und sie zu regelmäßig zahlenden Kunden zu machen. Vormals waren es Alcopops (alkoholische Getränke für Jugendliche), derzeit sind es sozial nur genannte Webdienste. Nur klare und altersgemäße Regeln, Ge- und (bei Bedarf) Verbote für Social Media Apps können Kinder und Jugendliche schützen.

Studie: Kurzvideonutzung verringert den Lernerfolg

In zwei Studien der TU Braunschweig wurde der Lerneffekt kurzer Erklärvideos getestet. Die Ergebnisse sind so erwartbar wie ernüchternd. Visuelle Informationssnacks förderten eine oberflächliche Lernstrategie, tiefergehendes Nachdenken und nachhaltig verankertes Wissen erzeuge der Videokonsum  hingegen nicht.

Viele Kinder starren auf ihr Handy, sie grüssen einander nicht einmal mehr

Wallis (Schweiz): Nach dem Aargau und Nidwalden verbietet auch der Bergkanton Wallis Handys an allen Schulen. Bildungsdirektor Christophe Darbellay erklärt im Interview mit der Basler Zeitung das Smartphone-Verbot. (Jaqueline Büchi, BaZ, 26.6.2025)

Wenn die KI das Denken übernimmt

Eine Untersuchung des Massachusetts Institute of Technology (MIT) lässt den Schluss zu, dass der Einsatz von KI-Assistenten wie ChatGPT beim Verfassen von Texten zu einer „kognitiven Schuld“ führen kann. Damit wird ein Zustand beschrieben, bei dem die an eine KI ausgelagerte „Denkarbeit“ die eigene Lernfähigkeit und kritische Auseinandersetzung mit einem Thema beeinträchtigt.