Der Vergleich zwischen Meta und US-Bundesstaaten als Anfang

Die Klage von ursprünglich 29 US-Bundesstaaten gegen Meta, der sich weitere US-Bundesstaaten und Districte angeschlossen haben, endete (vorbehaltlich der gerichtlichen Bestätigung) mit einem Vergleich. Meta zahlt 16.7 Mrd. Dollar und verpflichtet sich, Funktionen und Designelemente zu ändern um Kinder und Jugendliche zu schützen. Das sollte auch für die EU gelten …

Vier Videos zu Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz, Schule und Lernen

Die Professoren Klaus Zierer, Joachim Bauer, Ralf Lankau und Zaid Mahayni analysieren in ihren Büchern und Vorträgen, in welche Sackgassen die Digitalisierung die Bildungspolitik führt und wie sie Kinder und Jugendliche schädigt. In diesen Videos formulieren sie ihre Kritik und zeigen Alternativen auf.

Ziad Mahayni (II): KI in der Schule verändert das Leben, das Denken und das Lernen …

… wenn man sich von Tech-Monopolen und Software entmündigen lässt. Der Karlsruher Professor für Angewandte Ethik, Dr. phil. Ziad Mahayni, hat eine scharfe Kritik „Wozu lernen, wenn KI schon alles weiß?“ an der Einführung von KI im Bildungswesen publiziert. Von Peter Hensinger

OECD bestimmt Unterrichtsinhalte zu KI …

… und liefert auch gleich das Unterrichtsmaterial. Wer wissen will, wie ungeniert Wirtschaftsunternehmen Einfluss nehmen auf Bildungseinrichtungen weltweit, sollte einen Blick auf die Lobbyarbeit der OECD werfen. Diese Wirtschaftsorganisation bestimmt zunehmend, was unterrichtet wird, weil es in den von ihnen inszenierten PISA-Tests abgeprüft wird. Dazu gehört ab 2029 die sogenannte „Künstliche Intelligenz“ (KI), obwohl sich schon heute in immer mehr Studien zeigt, dass KI in Schulen mehr schadet als nutzt.

Mehr Ressourcen?

«Mehr Ressourcen» ist zur Standardantwort geworden, wenn die Schweizer Schule an ihre Grenzen stösst. Die neue Studie zur integrativen Schule liefert dafür gewichtige Gründe. Doch Ressourcen sind Mittel, kein pädagogisches Konzept. Die entscheidenden Fragen werden nicht gestellt: Was bewirken die Reformen im Unterricht? Helfen sie dem Kind, besser zu lernen? Von Von Carl Bossard

Frühe Nutzung sozial nur genannter Medien mindert Schulleistung

Eine Studie mit über 5000 Schülern bestätigt (einmal mehr), was „an sich“ jeder weiß: Wer seine Zeit auf Zeitfressern wie TikTok, Instagram und Co. vertrödelt, kann in dieser Zeit nichts Sinnvolles tun, Lernen zum Beispiel, Sport treiben oder mit anderen spielen. Bekannt als Zeitverdrängungsthese zeigt die italienische Studie Minderleistungen in Schulfächern als Folge der Bildschirmzeiten nach.

KI verändert das Leben, das Denken und das Lernen …

… wenn man sich von Tech-Monopolen und Software entmündigen lässt
Der Karlsruher Professor für Angewandte Ethik, Dr. phil. Ziad Mahayni, vertritt die These, dass man generative KI nicht als weiteres Werkzeug zur Erledigung von Aufgaben begreifen dürfe, sondern als eine Meta-Technologie, die das gesamte Agieren und das Selbstverständnis des Menschen verändert. Das hätte dann im Kontext von Bildung gravierende Auswirkungen auf die Frage, was überhaupt vermittelt, wie gelehrt bzw. gelernt wird. Oder man stellt die Frage, ob man so grundlegenden Entscheidung von einer aktuellen Technologie und Wirtschaftsinteressen abhängig macht – und was die Alternativen sind.

Petition: Fokus statt Ablenkung

Der Bayerische Landtag und das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus werden aufgefordert, den verpflichtenden Einsatz von Multimedia-Tablets (iPads) an bayerischen Schulen zu beenden, Eltern eine echte Wahlfreiheit zwischen analogen und digitalen Lehrmitteln zu garantieren und als digitalen Mittelweg ausschließlich ablenkungsfreie, augenschonende E-Book-Reader (E-Ink-Technologie) für digitale Schulbücher zuzulassen.

PM „Wir stecken mitten in einem Bildungsnotstand“

Prof. Dr. Klaus Zierer zur aktuellen Lage im Bildungssystem und zu den Handlungsempfehlungen der Prien-Expertenkommission.
Offenburg / Stuttgart. Pressemitteilung vom 13-7-2026