Jugendliches Humankapital als Basis der Wertschöpfung

Der ökonomistische Blick auf junge Menschen und Schule. Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V. über die ökonomische Bedeutung der psychischen Gesundheit von Schülerinnen und Schülern. (IW-Report 49/2025)

Die Mikroprozesse des Lernens sind anspruchsvoll

Wenn das Lernen sein Gewicht verliert. Die Bildungsausgaben in der Schweiz steigen, die Lernleistungen sinken. Das erstaunt; gleichzeitig bleibt die Suche nach Gründen oberflächlich und auf der Makroebene. Das eigentliche Problem liegt im Kleinen, in der Mikroebene des Lernens. Hier entscheidet sich, ob die Schule ihren Kernauftrag erfüllt. Von Carl Bossard

Maschinen wie wir und Menschen als Maschinen

Wie KI und Bots die Welt retten (sollen) – und was der Haken an der Sache ist. in: Schäffer, B., Lieder, F.R. (Hrsg.) Maschinen wie wir? (Springer Gabler, Wiesbaden)

Digitale Werkzeuge und KI im schulischen Kontext

Dieser Beitrag betrachtet einige Aspekte der Nutzung von algorithmischer Steuerung des in Deutschland noch weitgehend staatlichen Bildungswesens. Dabei ist zu unterscheiden, ob die Anwendungen als Hilfestellung für Lehrende und Lernende oder als Programme für Lernende mit gleichzeitiger Bewertung und Analyse des Lernerfolgs genutzt werden können bzw. sollen. Entscheidend für die Bewertung algorithmischer Lernprogramme ist damit letztlich das Verständnis von Bildung. Von Erich Goldberg, Bielefeld.

Die pädagogische Wende (Beitrag)

oder: Über die notwendige Besinnung auf das Erziehen und Unterrichten. Erweiterte Schriftfassung des Vortrags am 5. September 2024 bei der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Frankfurt im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Vom (Un)Sinn ökonomisierter Bildung: Pädagogik zwischen Technisierung und Resonanz“ der Arbeitsgruppe „Gegen die Ökonomisierung der Bildung“ an der Universität Frankfurt (6 Veranstaltungen von September 2024 bis Februar 2025).

diagnose funk: Ratgeber 5 und Überblick 9

„Kinder und Jugendliche in digitalen Zeiten – stark und selbstbestimmt“ (Ratgeber Nr. 5) und „Digitale Bildung – Ausweg aus der Bildungskatastrophe?“ (Überblick Nr. 9) von diagnose Funk (Autor: Peter Hensinger).

Integrative Schule – dysfunktional und ineffizient?

Die Lernleistungen der Schüler sinken, obwohl immer mehr Geld in die Bildung fliesst. Das ist alarmierend. Die Diskussionen drehen sich meist um organisatorische und strukturelle Fragen. Dabei geht vergessen, worum es im Kern geht: das Lernen. Von Gerhard Steiner und Carl Bossard. In: NZZ, 22.09.2025, S. 8

Interview zur Bildungskrise mit Carl Bossard

«Vor lauter Reformen und Integration ging vergessen, worum es in der Schule geht: ums Lernen» Sinkende Deutsch-Noten, Angst vor Mathematik: Was ist los in den Schulen? Pädagogikexperte Carl Bossard findet im Interview mit Alexandra Kedves vom Tages-Anzeiger (CH), es werde zu wenig geübt – und fordert einen effektiveren Unterricht. Publiziert in: Tages-Anzeiger online: 27.08.2025, S. 22

Übersichtsstudie weist die schädlichen Auswirkungen des frühen Medienkonsums nach

„Medienkonsum im Vorschulalter. Risiko von Autismus und Entwicklungsstörungen. Mit der Veröffentlichung „Medienkonsum im Vorschulalter“ positioniert sich nun auch das Deutsche Ärzteblatt. Digitale Medien haben in Kindertagesstätten nichts zu suchen. Sie machen Kinder krank. Eine Rückbesinnung auf das natürliche, soziale Spielen ist notwendig. Von Peter Hensinger