OECD bestimmt Unterrichtsinhalte zu KI …

… und liefert auch gleich das Unterrichtsmaterial. Wer wissen will, wie ungeniert Wirtschaftsunternehmen Einfluss nehmen auf Bildungseinrichtungen weltweit, sollte einen Blick auf die Lobbyarbeit der OECD werfen. Diese Wirtschaftsorganisation bestimmt zunehmend, was unterrichtet wird, weil es in den von ihnen inszenierten PISA-Tests abgeprüft wird. Dazu gehört ab 2029 die sogenannte „Künstliche Intelligenz“ (KI), obwohl sich schon heute in immer mehr Studien zeigt, dass KI in Schulen mehr schadet als nutzt.

Warum Freiheit Halt braucht

Zum Schulstart richtet sich der Blick auf neue Kompetenzen, digitale Möglichkeiten und die Anforderungen der veränderten Welt. Doch bevor Kinder selbstständig denken, urteilen und Verantwortung übernehmen können, brauchen sie etwas Grundlegenderes: Halt. Freiheit wächst aus Erfahrung, Begleitung und Vertrauen. Von Carl Bossard

Weitere Millionenstrafe gegen Meta wg. Kindesgefährdung

Ein Gericht im US-Bundesstaat New Mexico hat den Facebook-Mutterkonzern Meta aufgrund mangelnden Kinderschutzes zur Zahlung von 567 Millionen Dollar verurteilt. Das Unternehmen wurde bereits im im März 2026 zu einer zivilrechtlichen Strafe von 375 Millionen Dollar verurteilt, weil Geschworene entschieden hatten, dass Meta wissentlich die psychische Gesundheit von Kindern geschädigt und Informationen über sexuelle Ausbeutung von Kindern auf seinen Plattformen verschwiegen habe.

Frühe Nutzung sozial nur genannter Medien mindert Schulleistung

Eine Studie mit über 5000 Schülern bestätigt (einmal mehr), was „an sich“ jeder weiß: Wer seine Zeit auf Zeitfressern wie TikTok, Instagram und Co. vertrödelt, kann in dieser Zeit nichts Sinnvolles tun, Lernen zum Beispiel, Sport treiben oder mit anderen spielen. Bekannt als Zeitverdrängungsthese zeigt die italienische Studie Minderleistungen in Schulfächern als Folge der Bildschirmzeiten nach.

KI verändert das Leben, das Denken und das Lernen …

… wenn man sich von Tech-Monopolen und Software entmündigen lässt
Der Karlsruher Professor für Angewandte Ethik, Dr. phil. Ziad Mahayni, vertritt die These, dass man generative KI nicht als weiteres Werkzeug zur Erledigung von Aufgaben begreifen dürfe, sondern als eine Meta-Technologie, die das gesamte Agieren und das Selbstverständnis des Menschen verändert. Das hätte dann im Kontext von Bildung gravierende Auswirkungen auf die Frage, was überhaupt vermittelt, wie gelehrt bzw. gelernt wird. Oder man stellt die Frage, ob man so grundlegenden Entscheidung von einer aktuellen Technologie und Wirtschaftsinteressen abhängig macht – und was die Alternativen sind.

Kinder, Mobiltelefone und Leseverständnis

Studie der University of California (UCLA), Los Angeles (USA): Müssen Eltern den Smartphone-Kauf für ihre Kinder noch einmal überdenken? Bereits der Besitz und Zugang zu Smartphones stört die Konzentration

PM: Petition gegen Tablet-Zwang in Bayern

Stuttgart / Offenburg, 26. Juli 2026: Eltern in Bayern wehren sich gegen den verpflichtenden Einsatz von Tablets an Schulen. Mit der Petition „Fokus statt Ablenkung: Ende des iPad-Zwangs an Bayerns Schulen“ fordern sie vom Bayerischen Landtag und Kultusministerium eine Kehrtwende: weg vom Tablet als permanentem Lernmedium, zurück zu analogen Lernmitteln.

Petition: Fokus statt Ablenkung

Der Bayerische Landtag und das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus werden aufgefordert, den verpflichtenden Einsatz von Multimedia-Tablets (iPads) an bayerischen Schulen zu beenden, Eltern eine echte Wahlfreiheit zwischen analogen und digitalen Lehrmitteln zu garantieren und als digitalen Mittelweg ausschließlich ablenkungsfreie, augenschonende E-Book-Reader (E-Ink-Technologie) für digitale Schulbücher zuzulassen.

Wendepunkt Bildung: Mut zur Kurskorrektur in Schweizer Schulen!

Die Verantwortung für eine hochwertige Bildung für Schüler dürfe nicht dem Zufall überlassen werden, schreibt Dr. phil. Beat Kissling. Ein Gastbeitrag. In:online-Newsplattform Nau.ch (Schweiz) vom 12.7.2026