Kindergesundheit in der COVID-19-Pandemie
Ergebnisse aus den Schuleingangsuntersuchungen und einer Elternbefragung. In der Region Hannover haben Susanne Bantel,Martin Buitkamp und Andrea Wünsch wesentliche Ergebnisse zusammengetragen.
Über die notwendige Besinnung auf das Erziehen und Unterrichten
Ergebnisse aus den Schuleingangsuntersuchungen und einer Elternbefragung. In der Region Hannover haben Susanne Bantel,Martin Buitkamp und Andrea Wünsch wesentliche Ergebnisse zusammengetragen.
Einen bornierten Bildungsbegriff bescheinigt der Dirigent Kent Nagano den Ländern, die ihr Bildungssystem am PISA-Diktat ausrichten. Ein Land gelte als vorbildlich, wenn es beim normierten und normierenden Pisa-Test gut abschneide.
Prozesse des Lehrens und Lernens zu digitalisieren ist kein Fortschritt, sondern die Wiedereinführung von Drill und Kontrolle, diesmal durch Algorithmen und das Arbeiten an Display und Touchscreen.
In Finnland lernen Kinder ab 2016 keine Schreibschrift mehr: zu mühsam und nicht zeitgemäß. Das Schreiben mit Druckbuchstaben und Tippen am Touchscreen sei völlig ausreichend, meint das Bildungsministerium. http://bildung-wissen.eu/kommentare/die-neue-finn-schrift-druckbuchstaben-und-tippen-am-display.html (21. Januar 2015)
Der Smartphone-Wunsch eines Kindes sie schnell erfüllt, schreibt Uwe Ebbinghaus in der FAZ. Von der gängigen Software für diese Geräte sei jedoch aus Gründen des Kinderdatenschutzes dringend abzuraten.
Die Bologna-Reform – der Umbau von Universitäten und Hochschulen nach den Prämissen der Wirtschaft und verkürzt ökonomischen Denkmustern – ist in allen Punkten gescheitert. Die Abbrecherquoten sind konstant hoch (im Schnitt ein Drittel, in Ingenieursfächern z.T. bis zu 50%). … Das hindert die Exegeten der Bolognareform nicht, eine Rückbesinnung auf akademische und demokratische Traditionen als gestrig zu diffamieren.
“Was möchtest du heute machen, ein Schleichdiktat oder eine Rechenaufgabe?“” Heike Schmoll beschreibt in der FAZ vom 8. Juli 2014, wie Grundschulkinder das Schreiben verlernen.
Wer einen Einblick in demotivierende und im Kern inhumane Folgen des permanenten Umbaus der Bildungseinrichtungen werfen möchte, kann dies als Kolletaralschäden bei den Schwächsten in diesem System ablesen: gescheiterten Schüler(inne)n und Studienabbrechern.
Propaganda ist die Methode, Menschen glauben zu machen, sie würden von sich aus wollen, was sie wollen sollen, so jedenfalls Edward Bernay (1928). Diese Form der Propaganda erlebt man derzeit bei Digitaltechniken, explizit bei der Berichterstattung über “digitales Lernen” und MOOC (Massive Open Online Courses).
Die Bologna-Falle. Der Präsident der Universität Hamburg, Dieter Lenzen, benennt das derzeitige Desaster an den deutschen Hochschulen und die Ursachen korrekt, scheut aber die notwendigen Konsequenzen.