Digitalisierung als De-Humanisierung von Schulen

oder: Vom Unterrichten zum Vermessen. Bildungseinrichtungen unter dem Diktat von Betriebswirtschaft und Datenökonomie. Schriftliche Stellungnahmen zum Expertengespräch der Kinderkommission des Deutschen Bundestags „Chancen und Risiken des frühen Gebrauchs von digitalen bzw. Bildschirmmedien“, 16. Januar 2019, Berlin 16. Januar 2019

Vom Unterrichten zum Bildungscontrolling

oder: Über die Blindheit gegenüber den Zielen der „Digitalisierung von Schulen“. in: A. Schirlbauer, G. Varelija und H. Schopf (Hrsg.) (2018) Zeitgemäße Pädagogik. Verlust und Wiedergewinnung der “einheimischen Begriffe”. Löcker, Wien 2018

Ein bornierter Bildungsbegriff

Einen bornierten Bildungsbegriff bescheinigt der Dirigent Kent Nagano den Ländern, die ihr Bildungssystem am PISA-Diktat ausrichten. Ein Land gelte als vorbildlich, wenn es beim normierten und normierenden Pisa-Test gut abschneide.

Teaching per Web und App: Freiheit ist gut, Kontrolle ist besser

Prozesse des Lehrens und Lernens zu digitalisieren ist kein Fortschritt, sondern die Wiedereinführung von Drill und Kontrolle, diesmal durch Algorithmen und das Arbeiten an Display und Touchscreen.

Qualitätsmanagement in Schulen als verdeckte Steuerung

In vielen Bundesländern sind im Gefolge von PISA Verfahren sogenannter „Qualitätssicherung“ eingeführt worden. Die Stellungnahmen der Kollegen Burchardt, Felten und Krautz für das Ministerium im Rahmen der Landtags-Anhörung in Nordrhein-Westfalen zeigen den Widersinn dieser Maßnahmen.

Die neue Finn-Schrift: Druckbuchstaben und tippen am Display

In Finnland lernen Kinder ab 2016 keine Schreibschrift mehr: zu mühsam und nicht zeitgemäß. Das Schreiben mit Druckbuchstaben und Tippen am Touchscreen sei völlig ausreichend, meint das Bildungsministerium. http://bildung-wissen.eu/kommentare/die-neue-finn-schrift-druckbuchstaben-und-tippen-am-display.html (21. Januar 2015)