Aufruf: Humane und emanzipierende Bildungspolitik vs. digitale Transformation

Der Bildungsnotstand in Deutschland vertieft sich. Mindeststandards in Lesen, Rechnen, Schreiben und Sprachkompetenz werden immer weniger erreicht. Heute stellt die Erziehungswissenschaft fest: Die Digitalisierung ist nicht die Lösung, sondern ein zentrales Problem. So hilfreich Digitaltechnik in vielen Lebensbereichen sein kann, so kritisch muss sie beim Einsatz in Bildungseinrichtungen reflektiert werden. Gefordert sind politische Entscheidungen für eine an den Bedürfnissen des Menschen orientierte Bildungspolitik.

Aufruf: Humane und emanzipierende Bildungspolitik vs. digitale Transformation (II): Hintergründe

Teil II: Die Hintergründe. Picht, PISA und Partikularinteressen. Die Bildungspolitik in Deutschland steht seit mehr als 60 Jahren unter dem massiven Einfluss von Wirtschafts- und Lobbyverbänden, flankiert von (steuersparend formal gemeinnützigen) Stiftungen.

Aufruf: Humane und emanzipierende Bildungspolitik vs. digitale Transformation (III): Literatur und Quellen

Teil III: Literatur und Online-Quellen (URL) zum Aufruf „Humane und emanzipierende Bildungspolitik vs. digitale Transformation“

„Sie können Handys bedienen, aber nicht mit Besteck essen“

Kinderärztin Arnika Thiede hat bei den Barmherzigen Brüdern in Linz fast täglich mit verhaltensgestörten Kleinkindern zu tun. Der Grund: exzessiver Medienkonsum. Interview mit dem Redakteur Daniel Gruber  von den OÖNachrichten (Linz, 11. Jänner 2025)

Wirtschaftsinteressen vor Kindeswohl?

UN-Kinderrechtskonvention 1989 und „Recht auf digitale Teilhabe“ 2021 (Volltext)
– Aufforderung an die Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ), sich dem Verbot kommerzieller, sozial nur genannter Dienste und privater digitaler Endgeräte (Smartphones) in Schulen anzuschließen. Von Ralf Lankau und Uwe Büsching

Umsetzung der Kinderrechte im digitalen Umfeld

Umsetzung der Kinderrechte im digitalen Umfeld. Eine nordische Erklärung. (Implementing Children’s Rights in the Digital Environment. A Nordic Declaration). Nichtoffizielle Übersetzung des Papiers vom Mai 2023.

(PM) Wirtschaftsinteressen vor Kindeswohl?

Kurzfassung (PM): UN-Kinderrechtskonvention 1989 und „Recht auf digitale Teilhabe“ 2021 – Aufforderung an die Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ), sich dem Verbot kommerzieller, sozial nur genannter Dienste und privater digitaler Endgeräte (Smartphones) in Schulen anzuschließen. Von Ralf Lankau und Uwe Büsching

​Großbritannien: Ende der Digital-Euphorie

Der Bildungsausschuss des britischen Unterhauses, ‚House of Commons‘ (HoC), hat am 23. Mai 2024 seinen vierten Bericht der Sitzungsperiode 2023-24 veröffentlicht. Darin analysiert die Kommission Auswirkungen von Bildschirmzeiten auf Bildung und Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren und formulieren konkrete Empfehlungen für Schulträger, Eltern und den Gesetzgeber.

Sprich mit mir und lies mir vor

„Wenn Sie wollen, dass Ihre Kinder intelligent sind, lesen Sie ihnen Märchen vor. Wenn Sie wollen, dass sie intelligenter werden, lesen Sie ihnen mehr Märchen vor.“ Dieses Zitat wird Albert Einstein zugeschrieben und zeigt ein humanes Verständnis von Bildungs- und Entwicklungsprozesses. Die heute übliche Fixierung auf digitale Endgeräte und Bildschirmmedien schon in der Kita verweist hingegen auf ein technizistisches und utilitaristisches Verständnis von Lernprozessen. Statt Schulen mit Tablets zu fluten sollte man den Papstbrief lesen und das Geld in Bücher und Literatur investieren.