Digitalpakt Schule: Datenökonomie statt Pädagogik

Mit dem „Digitalpakt Schule“ finanzieren Bund und Länder den Aufbau einer technischen Infrastruktur, die es ermöglicht, Unterricht an Schulen bundesweit zu automatisieren und zu zentralisieren. Statement von Ralf Lankau zur Vorbereitung der Podiumsdiskussion „Digitaler Wandel: Was kommt auf die Schulen zu?“ auf der didacta 2020 am 26.3.2020 von 13.30-14.30 Uhr in Stuttgart, Messe, Halle 8, Stand B12 (Hinweis: didacta 2020 wurde wg. SARS-CoV-2 verschoben.)

Digitalisierung als De-Humanisierung von Schulen

oder: Vom Unterrichten zum Vermessen. Bildungseinrichtungen unter dem Diktat von Betriebswirtschaft und Datenökonomie. Schriftliche Stellungnahmen zum Expertengespräch der Kinderkommission des Deutschen Bundestags „Chancen und Risiken des frühen Gebrauchs von digitalen bzw. Bildschirmmedien“, 16. Januar 2019, Berlin 16. Januar 2019

Qualitätsmanagement in Schulen als verdeckte Steuerung

In vielen Bundesländern sind im Gefolge von PISA Verfahren sogenannter „Qualitätssicherung“ eingeführt worden. Die Stellungnahmen der Kollegen Burchardt, Felten und Krautz für das Ministerium im Rahmen der Landtags-Anhörung in Nordrhein-Westfalen zeigen den Widersinn dieser Maßnahmen.

ICILS – Digital-Adventisten am Schul-Tor

Wieder einmal wird eine internationale, empirische Studie zu Schulleistungen veröffentlicht, die International Computer Information and Literacy Study (ICILS). Achtklässler aus 19 Ländern sollten im Test zeigen, welche Programme sie bedienen…

Alte Muster oder Besinnung auf akademische Tradition?

Die Bologna-Reform – der Umbau von Universitäten und Hochschulen nach den Prämissen der Wirtschaft und verkürzt ökonomischen Denkmustern – ist in allen Punkten gescheitert. Die Abbrecherquoten sind konstant hoch (im Schnitt ein Drittel, in Ingenieursfächern z.T. bis zu 50%). … Das hindert die Exegeten der Bolognareform nicht, eine Rückbesinnung auf akademische und demokratische Traditionen als gestrig zu diffamieren.