Generative KI und frühkindliche Bildung: Erkenntnisse aus der Smartphone-Generation

Wenn schon Kinder ChatGPT oder andere KI-Bots der generativen KI nutzen, entmündigen und „entqualifizieren“ sie sich selbst (kognitives Offloading) statt sich die Grundlagen für selbstbestimmte Lernbiographien zu erarbeiten. Von Octavian‑Mihai Machidon, Fakultät für Informatik und Informationswissenschaften, Universität Ljubljana, Ljubljana, Slowenien

Frühe Nutzung sozial nur genannter Medien mindert Schulleistung

Eine Studie mit über 5000 Schülern bestätigt (einmal mehr), was „an sich“ jeder weiß: Wer seine Zeit auf Zeitfressern wie TikTok, Instagram und Co. vertrödelt, kann in dieser Zeit nichts Sinnvolles tun, Lernen zum Beispiel, Sport treiben oder mit anderen spielen. Bekannt als Zeitverdrängungsthese zeigt die italienische Studie Minderleistungen in Schulfächern als Folge der Bildschirmzeiten nach.

Kinder, Mobiltelefone und Leseverständnis

Studie der University of California (UCLA), Los Angeles (USA): Müssen Eltern den Smartphone-Kauf für ihre Kinder noch einmal überdenken? Bereits der Besitz und Zugang zu Smartphones stört die Konzentration

Fake-Studie zu ChatGPT-Vorteilen im Unterricht (zurückgezogen von Springer Nature)

Springer Nature zieht eine Meta-Analyse zurück, die große Lerneffekte durch ChatGPT belegen sollte. Der Grund: Die Studie sei wissenschaftlich nicht haltbar, der Herausgeber habe Bedenken hinsichtlich der Unstimmigkeiten in der Metaanalyse und die methodischen Probleme würden das Vertrauen in die Validität der Analyse und der darauf basierenden Schlussfolgerungen untergraben.

Falsche Freunde?!

KI-Chatbots erhöhen riskanten Medienkonsum. Unter dem Titel „Falsche Freunde“ hat die DAK-Gesundheit in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) die DAK-Mediensuchtstudie des UKE als Längsschnittuntersuchung publiziert.

Der Schutz der sich entwickelnden Psyche im digitalen Zeitalter

Studie zum Schutz der sich entwickelnden Psyche von Kindern und Jugendlichen im digitalen Zeitalter und Plädoyer für die Anwendung des Vorsorgeprinzips. T.C. Thiagarajan; J. Newson; S. Shailender (2025)