Paradigmenwechsel

CDU-Parteitag beschließt einschneidende Social-Media Regelungen

Vorsicht: Ablenkungsdiskussionen zu Smartphone-Verboten beginnen

Die Debatte um die Regulierung der Smartphone- und Social Media Nutzung ist zum TOP-Thema geworden. Auf dem CDU-Parteitag wurde ein Social Media – Verbot bis zum 14. Lebensjahr beschlossen, Cem Özdemir von den Grünen spricht sich vehement für ein Verbot bis zum 16. Lebensjahr aus. Doch gleichzeitig treten jetzt Zweifler auf den Plan, die davor warnen, mit Verboten würde man nichts erreichen. Sie lösen damit Unsicherheiten aus und liefern Argumente, um Verbote zu unterlaufen.

Es ist ein Paradigmenwechsel. Wer vor einem Jahr noch im Lobbygespräch mit MdBs und MdLs von CDU, SPD, GRÜNEN und DIE LINKE den Vorschlag machte, man müsse die Smartphone- und Social-Media-Nutzung von Kindern und Jugendlichen regulieren und auch Verbote aussprechen, erntete ein mildes Lächeln: Das verkenne wohl die Zeichen der Zeit. So früh wie möglich müssten Kinder ihre Nutzung lernen, um fit für die digitale Welt zu sein. Im März 2025 thematisierte Bildungsministerin Karin Prien die Notwendigkeit von Regulierungen, unter dem Druck ausländischer Regelungen und der Forschung. Nun kam das Kanzlerwort, mit dem die Diskussion auch für den CDU-Parteitag freigegeben wurde. Er sei zwar kein Freund von Verboten, doch bei sozialen Medien sehe er die Folgen der fehlenden Regulierung, weshalb eine Regulierung sozialer Medien für Kinder und Jugendliche notwendig sei.

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Paradigmenwechsel. CDU-Parteitag beschließt einschneidende Social-Media Regelungen