Ziad Mahayni (I): Mensch-Sein im Zeitalter Künstlicher Intelligenz

Der Philosoph Ziad Mahayni legt mit seinem Buch „Mensch-Sein im Zeitalter Künstlicher Intelligenz“ eine tiefgreifende Analyse unserer Zeitenwende vor. Nicht nur die Bildung, alle Lebensbereiche krempeln die Digitalisierung und Künstliche Intelligenz um. Von Peter Hensinger

Ziad Mahayni (II): KI in der Schule verändert das Leben, das Denken und das Lernen …

… wenn man sich von Tech-Monopolen und Software entmündigen lässt. Der Karlsruher Professor für Angewandte Ethik, Dr. phil. Ziad Mahayni, hat eine scharfe Kritik „Wozu lernen, wenn KI schon alles weiß?“ an der Einführung von KI im Bildungswesen publiziert. Von Peter Hensinger

KI verändert das Leben, das Denken und das Lernen …

… wenn man sich von Tech-Monopolen und Software entmündigen lässt
Der Karlsruher Professor für Angewandte Ethik, Dr. phil. Ziad Mahayni, vertritt die These, dass man generative KI nicht als weiteres Werkzeug zur Erledigung von Aufgaben begreifen dürfe, sondern als eine Meta-Technologie, die das gesamte Agieren und das Selbstverständnis des Menschen verändert. Das hätte dann im Kontext von Bildung gravierende Auswirkungen auf die Frage, was überhaupt vermittelt, wie gelehrt bzw. gelernt wird. Oder man stellt die Frage, ob man so grundlegenden Entscheidung von einer aktuellen Technologie und Wirtschaftsinteressen abhängig macht – und was die Alternativen sind.